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Verkehrsunfälle mit Fahrradfahrern – wie lässt sich die Zahl senken?

Die Sicherheitsmaßnahmen für Fahrradfahrer in Berlin sollen erhöht werden.

In Berlin geschehen viel zu viele Verkehrsunfälle mit Fahrradfahrern. Sie sind im Gegensatz zu Autofahrern ohne schützende Metallhülle unterwegs und erleiden daher schwerere Verletzungen als Kfz-Fahrer. Laut Verkehrsunfallstatistik der Polizei Berlin gab es im Jahr 2014 zwölf bei Verkehrsunfällen getötete Fahrradfahrer, mehr als 600 schwerverletzte und sogar 5.279 leicht verletzte Radfahrer. Doch wie kann man Fahrradfahrern mehr Sicherheit bieten? Und wie sollte man sich verhalten, wenn man in einen Unfall mit einem Fahrradfahrer verwickelt ist oder Zeuge eines Unfalls wird?

Berliner Initiative will Sicherheit erhöhen und Unfällen vorbeugen

Um der unsicheren Lage für Fahrradfahrer in Berlin ein Ende zu setzen, wurde ein Vorhaben der Initiative Volksentscheid Fahrrad ins Leben gerufen. Es beinhaltet den Entwurf des sogenannten Berliner Radverkehrsgesetzes (BerRG). Das Vorhaben besteht unter anderem aus folgenden Maßnahmen:

 

1. Mindestens 2 Meter breite Radwege auf allen Berliner Hauptstraßen
2. Mehr Stellplätze für Fahrräder
3. Erhöhung der Sicherheitsmaßnahmen für Fahrradfahrer an Kreuzungen
4. Rund 200 Kilometer zusätzliche Fahrradstraßen
5. Zusätzliches Personal in der Verkehrsverwaltung
6. Festes Jahresbudget von 2,5 Millionen Euro für die Öffentlichkeitsarbeit des Fahrradverkehrs
7. Rund 100 Kilometer Radschnellwege bis zum Jahr 2025
8. Eine grüne Welle für Fahrradfahrer mit Tempo 20 km/h auf 50 Berliner Straßen

 

In Berlin haben Fahrradfahrer nur 3 Prozent der gesamten Verkehrsfläche zur Verfügung, Autofahrer dagegen 58 Prozent – kein Wunder, dass sich beide oft in die Quere kommen. Denn der Anteil der Fahrradfahrer an der Gesamtzahl der Verkehrsteilnehmer liegt bei 13 Prozent, der der Autofahrer bei 30 Prozent. Der bevorstehende Volksentscheid soll nun den Anteil der Verkehrsfläche für Fahrradfahrer erhöhen. Abgestimmt wird in Berlin voraussichtlich im Herbst 2017, allerdings unter der Bedingung, dass nun binnen 6 Monaten 20.000 Unterschriften für das Volksbegehren gesammelt werden. Danach müssen noch einmal 170.000 Stimmen für das Referendum selbst gesammelt werden. Wenn es Erfolg haben sollte, könnte die Zahl der verunglückten Radfahrer in Berlin deutlich reduziert werden.

Das richtige Verhalten eines Zeugen beim Verkehrsunfall

Beobachten Sie als Zeuge einen Verkehrsunfall, ist wohlüberlegtes Handeln angesagt. So können möglicherweise Leben gerettet werden. Oberstes Gebot: Behalten Sie – soweit möglich – einen klaren Kopf. Als erstes gilt es, die Unfallstelle abzusichern. Alle Hilfemaßnahmen, die Sie ohne Absicherung der Unfallstelle ergreifen, gefährden Ihr eigenes Leben. Ist die Unfallstelle gesichert, gilt: Erste Hilfe ist Pflicht. Setzen Sie anschließend einen Notruf ab: Sagen Sie dabei verständlich und ruhig Ihren Namen und Ihren Standort. Nennen Sie den Unfallort und die Art des Unfalls. Schildern Sie den Unfallhergang und nennen Sie die Zahl der Verletzten. Lassen Sie den Gesprächspartner aussprechen und gezielte Fragen stellen. Beenden Sie nicht das Gespräch. Bei Unfällen mit Sachschäden sowie Verletzten oder sogar Toten ist in jedem Fall auch die Polizei zu verständigen.

Versicherungsfrage: Kfz-Gutachter in Berlin gibt Aufschluss

Muss für die Haftungsfrage ein Gutachten her, kommen wir als Kfz-Sachverständige in Berlin direkt zum Unfallort und erstellen ein umfassendes Schadensgutachten – sowohl für Pkw und Motorräder als auch für Fahrräder. Wir gehen der Ursache Ihres Unfalls auf den Grund – oftmals liegt es an defekten Bauteilen des Fahrrads oder an unsachgemäß durchgeführten Reparaturen. Auch die Ermittlung der Schadenshöhe übernehmen wir für die Erstellung des Schadensgutachtens. Berliner Fahrradfahrer können sich mit diesem Gutachten den Wert des Schadens ersetzen lassen.

 

Mit Material von ADFC, welt.de

Bild © Daniel Ernst / Dollar Photo Club

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