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Radwechsel selber machen – die 5 größten Fehler und wie man sie vermeidet

Radwechsel selber machen: So vermeiden Sie typische Fehler
Radwechsel selber machen - So geht's richtig

Es ist wieder so weit: die Baumkronen färben sich, es kühlt merklich ab, der Herbst ist da. Für viele Autofahrer ist es damit an der Zeit für den saisonalen Radwechsel. Wer diesen selber machen will, ist allerdings gut beraten, sorgsam vorzugehen. Denn gerade beim Reifenwechsel kann schnell einiges schiefgehen, und das kann rasch gefährlich werden. Damit Sie allzeit sicher unterwegs sind, stellen wir Ihnen in diesem Beitrag fünf typische Fehler vor, die Sie vermeiden sollten:

Fehler 1: Schrauben zu stark festdrehen – oder nicht fest genug

Möchten Sie den nächsten Radwechsel selber machen, empfiehlt es sich, einen Drehmomentschlüssel zu verwenden. Mit diesem haben Sie die Möglichkeit, den Anzugsmoment für die Radschrauben im Vorfeld einzustellen. So gehen Sie sicher, dass die Schrauben nach dem Wechsel sicher sitzen. Zugleich verhindern Sie Schäden durch zu fest oder zu locker sitzende Schrauben.

Fehler 2: Den Wagenheber falsch ansetzen

Wird der Wagenheber an der falschen Stelle angesetzt, kann dass schnell zu unschönen Dellen und Lackschäden an der Karosserie führen. Wo genau Sie den Wagenheber korrekt platzieren, hängt davon ab, an welchem Fahrzeugmodell Sie jeweils einen Radwechsel selber machen wollen. In der Regel sind die vorgesehenen Stellen im Handbuch vermerkt. Bevor Sie den Wagenheber ansetzen, sollten Sie zudem darauf achten, dass der Wagen auf einem festen und ebenen Untergrund steht. Anderenfalls kann es trotz richtiger Platzierung des Wagenhebers zu Schäden am Fahrzeug kommen.

Fehler 3: Pneus entgegen der Laufrichtung anbringen

Damit die Reifen Ihres Autos optimal auf der Straße aufliegen, sollten Sie beim Wechsel unbedingt deren Laufrichtung berücksichtigen. Heutzutage verfügen die meisten Autoreifen über asymmetrische Profile, bei denen sich die Profilstruktur von Innen- und Außenseite unterscheidet. Die Profilanordnung gibt bei laufrichtungsgebundenen Reifen vor, wo sie am Wagen zu montieren sind. Werden sie entgegen ihrer Laufrichtung montiert, kommt es einerseits zu einer stärkeren Abnutzung. Andererseits resultiert die falsche Montage in einer schwächeren Performance. Wenn Sie den Radwechsel selber machen und Reifen mit asymmetrischen Profilen anbringen, hilft es zudem, die Anordnung der Reifen mit Kreide zu vermerken. So bewahren Sie auch beim nächsten Wechsel den Überblick.

Fehler 4: Sichtprüfung vernachlässigen

Haben Sie beschlossen, den nächsten Radwechsel selber zu machen, sollten Sie nicht nur gründlich und sorgsam arbeiten. Sie sollten zudem die neuen Reifen vor der Montage genau unter die Lupe nehmen. Stellen Sie bei der Sichtprobe Beschädigungen fest, wirkt das Gummi porös oder bemerken Sie, dass die Profiltiefe zu gering ist (1,6 Millimeter Restprofil gelten als Minimum), ist es ratsam, in einen neuen Reifensatz zu investieren.

Fehler 5: Mit falschem Reifendruck losfahren

Ein weiterer Faktor, den Fahrer, die den Radwechsel selber machen, häufig unterschätzen, ist der Reifendruck. Ist dieser zu hoch oder zu niedrig, äußert sich das beim Fahren schnell in einem schwammigem Fahrverhalten sowie einem erhöhten Verschleiß. Um dem vorzubeugen, überprüfen Sie deshalb direkt im Anschluss an die Montage den Reifendruck und passen ihn bei Bedarf an.

 

Quellen: AutoBild / tz

Bild: Unsplash

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