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Elektromobilität: 5 Tipps für den Weg zur eigenen Wallbox

Mit einer eigenen Wallbox zu mehr Elektromobilität beitragen
Elektromobilität: 5 Tipps zum Thema Wallbox

In Anbetracht des Wandels zur Elektromobilität sind E-Autos längst keine Seltenheit mehr auf Berliner Straßen. Doch ist die Anzahl öffentlicher Ladesäulen (noch) knapp bemessen – und der Gedanke einer eigenen Wallbox deshalb für viele E-Autofahrer äußerst attraktiv. Denn eine Wallbox macht es möglich, das eigene E-Auto jederzeit und bequem zu Hause aufzuladen. Was es beim Kauf und bei der Installation zu beachten gilt und welche fünf Tipps Sie für den Weg zur privaten Ladesäule kennen sollten, lesen Sie in diesem Beitrag.

 

E-Autos zu Hause laden – das Wichtigste in Kürze

Dank Gesetzesänderungen Ende 2020 und im Februar 2021 ist es für Mieter und Eigentümer mittlerweile sehr viel leichter, eine private Ladesäule für ihre Elektroautos installieren zu lassen. Denn seit den Reformen gibt es das sogenannte „Recht auf Wallbox“. Mieter im Besonderen sind dadurch nicht länger auf den Vermieter angewiesen, sondern können einfach einen Antrag einreichen. Unbedacht sollte dies jedoch nicht geschehen. Um bei der Umsetzung des Projektes „Wallbox“ klug vorzugehen, ist es lohnenswert, sich vorab mit sämtlichen Rahmenbedingungen zu befassen. Hier kommen fünf Tipps, die Ihnen auf dem Weg zur Wallbox helfen:

 

Tipp 1: Fördermöglichkeiten für Elektromobilität recherchieren

Der Wandel zur Elektromobilität wird vom Staat kräftig unterstützt. Wer überlegt, in eine private Ladesäule für sein E-Auto zu investieren, sollte sich vorab über die verschiedenen Fördermöglichkeiten informieren. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) etwa können Interessierte mit 900 Euro pro Ladepunkt bezuschusst werden. Die genauen Voraussetzungen und Bedingungen finden Sie auf der Seite der KfW.

 

Tipp 2: ein passendes Wallbox-Modell wählen

Nicht jede Wallbox passt zu jedem E-Auto. Haben Sie vor, mit einer eigenen Stromtankstelle zum Ausbau der Elektromobilität beizutragen, sollten Sie diese Tatsache beim Kauf der Wallbox im Hinterkopf haben. In der EU sind vor allem Typ-2-Stecker sehr häufig.

Neben der Frage nach dem passenden Stecker gilt es, die möglichen Zusatzfunktionen zu bedenken. So können Sie sich zum Beispiel für smarte Modelle entscheiden, die sich bei Bedarf bequem per Smartphone-App steuern lassen.

 

Tipp 3: den Installationsort planen

Um spätere Stolperfallen und unnötig lange Wege zu vermeiden, sollte auch der Standort für die Ladesäule wohl bedacht sein. Grundsätzlich sollte eine Wallbox stets in der Nähe eines Stellplatzes realisiert werden. Entscheiden Sie sich für eine Montage in der Garage oder unter einem Carport, ist die Wallbox zudem wettergeschützt.

 

Tipp 4: Stromtarife vergleichen

Wer Elektromobilität möglichst nachhaltig in seinen Alltag integrieren möchte, sollte darauf achten, dass das Fahrzeug mit Ökostrom geladen wird. Gibt es am Haus eine eigene Photovoltaikanlage (PV), kann der Strom für die Wallbox ganz einfach selbst erzeugt werden. Andernfalls können sich Interessierte aber natürlich auch für einen Öko-Stromtarif entscheiden.

 

Tipp 5: Fehlerschutzschalter nicht vergessen

Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge haben stets den „Technischen Anschlussregeln Niederspannung“ zu entsprechen, die kurz als VDE-AR-N 4100 bezeichnet werden. Wichtig ist vor allem, dass für die Ladestation ein Fehlerschutzschalter installiert wird. Dieser verhindert, dass beim Ladevorgang Rückstrom in das Stromnetz fließt.

 

 

Quellen: ADAC / KfW

Bild: © Unsplash

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