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Autofahren bei Hitze – das sollten Sie beachten

Autofahren bei Hitze
Autofahren bei Hitze kann gefährlich werden.

Eine länger andauernde Hitzewelle gibt es in Deutschland nicht oft – aber wenn, dann sind wir meist nicht sehr gut darauf vorbereitet. Das betrifft auch den Straßenverkehr. Autofahren bei Hitze sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Viele Menschen sind unkonzentriert beim Autofahren, weil sie nicht genug trinken. Andere treten einfach barfuß auf das Gaspedal – ist das nicht verboten? Wir klären die wichtigsten Fragen und geben hilfreiche Tipps zum Autofahren bei Hitze.

Warum ist das Autofahren bei Hitze gefährlich?

Wer bei Hitze Auto fahren muss und nicht genug Wasser trinkt, läuft Gefahr zu dehydrieren. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab und die Unfallgefahr steigt. Ein weiteres Risiko, das nicht zu unterschätzen ist: Wer ohne Sonnenschutz fährt und intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, kann einen Sonnenbrand oder auch einen Sonnenstich bekommen. Denn die Fensterscheiben schützen nicht vor UV-Strahlung! Die Klimaanlage kann zudem über die Intensität der Sonnenstrahlung hinwegtäuschen.

Mit diesen Maßnahmen sorgen Sie für Sicherheit beim Autofahren im Sommer:

1. Luftzirkulation

Sorgen Sie vor Fahrtantritt zunächst für erträgliche Temperaturen im Auto. Wenn möglich, ist natürlich ein Parkplatz im Schatten ideal. Legen Sie eine Abdeckung auf die Windschutzscheibe, damit sich das Armaturenbrett und das Lenkrad nicht zu sehr aufheizen. Öffnen Sie vor Fahrtbeginn alle Türen und das Schiebedach des Fahrzeugs, so kann die stehende, heiße Luft entweichen.

2. Klimaanlage:

Stellen Sie die Temperatur der Klimaanlage nicht zu niedrig ein. Wer bei Temperaturen von über 30 Grad zum Fahrzeug gelaufen ist, neigt dazu, die Klimaanlage viel zu kalt einzustellen. Das kann akute Kreislaufprobleme verursachen, wodurch die Unfallgefahr rapide ansteigt. Außerdem kann natürlich eine Erkältung drohen. Die ideale Temperatur der Klimaanlage liegt bei etwa 22 bis 25 Grad, so die Empfehlung des ADAC. Die Differenz zur Außentemperatur sollte höchstens 6 Grad betragen, damit sich der Körper daran gewöhnen kann. Richten Sie das Gebläse zudem nicht direkt auf Ihre Gesicht oder auf den Körper, sonst drohen Muskelverspannungen oder Augenprobleme.

3. Flüssigkeitszufuhr:

Die meisten Menschen wissen es, doch nicht alle tun es auch. Bei hohen Außentemperaturen sollten wir mindestens 3 Liter Wasser am Tag trinken. Nur so kann beim Autofahren die Konzentrationsfähigkeit erhalten werden. Das bedeutet natürlich auch, dass Sie auf langen Autofahrten mehr Toilettenpausen als üblich im Voraus einplanen müssen.

4. Angemessene Kleidung trotz Hitze:

Nicht wenige Autofahrer setzen sich in den heißen Monaten mit Flip-Flops oder sogar barfuß hinter das Steuer. Und es gibt tatsächlich kein Gesetz, das dies verbietet. Autofahren bei Hitze ohne Schuhe stellt keine Ordnungswidrigkeit dar. Aber natürlich wissen wir alle: Es ist sehr gefährlich. Ohne Schuhwerk mit fester Sohle laufen Sie Gefahr, von den Pedalen abzurutschen und einen Unfall zu verursachen. Sie sollten also im Sommer immer ein Paar leichte, aber solide Schuhe im Auto haben, die Sie bei Fahrtantritt gegen die Flip-Flops tauschen.

Quellen: ADAC

Bild: © Jürgen Fälchle / Adobe Stock

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