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Auto zulassen in Berlin – lange Wartezeiten sind an der Tagesordnung

Kfz-Zulassung in Berlin
Die Kfz Zulassung ist mit Wartezeit verbunden

Wer in Berlin ein Auto zulassen möchte, muss geduldig sein. Die Vorstellung, mit den Papieren des neuerworbenen Fahrzeugs zur Zulassungsstelle zu gehen und mit neuen Kennzeichen nach Hause zu fahren, ist derzeit in Berlin undenkbar. Denn die Wartezeit liegt bei mehreren Wochen. Als Grund dafür nennt die zuständige Behörde unter anderem die gestiegene Anzahl an Zulassungen durch das stetige Wachstum der Stadt. Die Zulassungszahlen zeigen jedoch, dass es tatsächlich weniger Anmeldungen gab als im Vorjahreszeitraum. Problematisch scheint vor allem der Personalmangel zu sein, durch den die vielen An- und Ummeldungen nicht zeitnah bearbeitet werden können.

Personalmangel in den Zulassungsstellen verzögert die Kfz-Zulassung

Theoretisch geht die Kfz-Zulassung ganz schnell. Sie benötigen dafür den ausgefüllten Antrag auf Zulassung, den Fahrzeugbrief, den Fahrzeugschein und die elektronische Versicherungsbestätigung. Handelt es sich um ein gebrauchtes Fahrzeug, werden zusätzlich die alten Kennzeichen sowie der AU- und HU-Bericht verlangt. Die Kfz-Zulassung erfolgt bei der zuständigen Zulassungsstelle, diese befinden sich in Berlin in Lichtenberg und in Kreuzberg. Während in anderen Bundesländern die Zulassung ganz unkompliziert online möglich ist, kann man derzeit in Berlin nicht einmal online einen Termin vereinbaren. Dies liegt zum einen daran, dass das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) nach eigenen Angaben eine möglichst bedarfsgerechte Terminbuchung sicherstellen möchte. Zum anderen gab es in Berlin einen inoffiziellen Handel mit Zulassungsterminen. Wurden Termine kurzfristig storniert, haben nicht-behördliche Zulassungsdienste diese Termine gegen ein Entgelt übernommen. Auch wurden Termine auf Vorrat gebucht.

Besserung bei der Kfz-Zulassung in Sicht?

Durch die telefonische Terminvergabe soll der inoffizielle Handel mit den Zulassungsterminen eingedämmt werden, damit Verbraucher sich nicht genötigt sehen, solche kostspieligen Dienste in Anspruch zu nehmen. Außerdem muss nun bereits bei der Terminvergabe der Name des künftigen Fahrzeughalters genannt werden. Ist der Termin einmal vergeben, kann der Name nicht mehr geändert werden. Geplant ist die Einstellung neuer Mitarbeiter und der schrittweise Ausbau von Online-Angeboten. Diese Maßnahmen sollen die Situation nach und nach verbessern. Aktuell können beispielsweise abgemeldete Fahrzeuge online wieder angemeldet werden.

Auto zulassen durch Bevollmächtigte

Wer selbst keine Zeit hat, sein Auto während der Öffnungszeiten zuzulassen, kann dafür jemanden beauftragen. Das kann entweder ein Verwandter oder Bekannter sein oder ein professioneller Dienst, der sich um die Anmeldeformalitäten kümmert. Hierfür werden natürlich alle erforderlichen Unterlagen sowie eine Vollmacht benötigt. Zusätzlich braucht der Bevollmächtigte den Personalausweis des Fahrzeughalters, den eigenen Personalausweis sowie eine schriftliche Einzugsermächtigung für die Kfz-Steuer. Soll eine Privatperson die stellvertretende Anmeldung übernehmen, muss dies in der zuständigen Zulassungsstelle am Wohnort des Halters geschehen. Professionelle Zulassungsdienste werben mit schnellen Zulassungen, erheben dafür jedoch Gebühren. Auch diese Dienstleister benötigen die erforderlichen Unterlagen vollständig, damit sie Ihr Auto zulassen können.

Mit Material von: Tagesspiegel, Berliner Morgenpost

Bild: svort /Adobe Stock

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